Thema: Alles Fit zur EM?

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Der Countdown läuft...

Bald ist es soweit. Nur noch wenige Wochen bleiben bis zum Start der Fussball Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz und so langsam wird es für alle, die auch in diesem Jahr Großprojektionen realisieren wollen, Zeit sich nach dem geeigneten Equipment umzusehen.
Die Weltmeisterschaft 2006 hat es deutlich gezeigt. "Public Viewing" kommt beim Publikum gut an. Und obwohl die EM nicht in Deutschland statt findet, erwarten viele Experten einen ähnlichen Boom wie vor zwei Jahren. Das betrifft vor allem Restaurants, Biergärten, Kneipen oder Bistros, aber auch Hotels, Unternehmen und Privatpersonen. Eben all jene, die entweder für sich und ein paar Freunde oder ein größeres Publikum die Spiele live übertragen möchten. Nun stellt sich die Frage: wie stelle ich es an und welches Equipment lege ich mir zu? Leihe oder kaufe ich besser? Was ist also zu tun?



Auf- oder Rückprojektion?

Wenn ich mich also entschieden habe, die Spiele im Freien zu übertragen, muss ich so einiges berücksichtigen. Aufprojektionen, also Projektionen bei denen der Projektor vor der Leinwand steht, sind im Freien sehr schwierig oder gar nicht umsetzbar. Selbst wenn keine Sonne scheint, ist die Luxzahl, die Maßeinheit der Lichtstärke, derart hoch, dass selbst Hochleistungsprojektoren kaum eine Chance haben ein qualitativ annehmbares Bild zu projizieren. Da die wenigsten ihre Gäste in einem abgedunkelten Bereich sitzen lassen möchten, schließlich ist ja Sommer, bleibt eigentlich nur noch die Rückprojektion.
Wenn ich weiß, wie groß mein Bild werden soll, nehmen wir hier mal als Beispiel eine Bildbreite von 2 Metern, kann ich leicht ausrechnen, welche Leistungsklasse der Projektor haben muss und wie weit er hinter der Projektionsfläche stehen sollte. Vor allem aber kenne ich nun den Bereich, den ich abdunkeln muss.

Fangen wir beim Beamer an: damit ein halbwegs gutes Bild auf der Leinwand erscheint, sollte ein Beamer bei 2m Bildbreite nicht unter 4000 ANSI Lumen hell sein. Besser sind 5000 ANSI Lumen. Habe ich genügend Platz für die Rückprojektion zur Verfügung, kann ich guten Gewissens eine Standard Optik verwenden. Je nach Hersteller, muss ich für ein 2m breites Bild zwischen 3 und 4,5m hinter der Leinwand stehen. Meine Empfehlung: ein robuster Projektor (NEC, Sanyo, Panasonic, 3M), der für diese Anwendung geeignet ist

Die Leinwand: mobile Rückproleinwände sind schnell zu montieren und einfach zu transportieren. Ich sollte bei der Wahl der Leinwand darauf achten, dass der Gainfaktor, also der Verstärkungsfaktor des Lichts, nicht zu gering ist und in etwa 1.2 - 1.6 Gain betragen sollte. Rückprojektionsscheiben haben deutlich bessere Kontrast- und Farbwerte als Leinwände, sind aber sperrig und aufwendiger zu transportieren. Meine Empfehlung: auch wenn eine Scheibe nicht leicht zu transportieren ist, bietet sie bei einer Größe bis max. 3m Bildbreite die definitiv bessere Qualität.

Abdunklung: hier bleibt jedem selbst überlassen, wie er abdunkelt. Am besten eignet sich eine schwarze Folie oder ein schwarzer Stoff. Für gewerbliche Nutzer empfehle ich die Anmietung eines Traversensystems. Hier kann man die Folie oder den Stoff gut anbringen und den Bereich zwischen Beamer und Leinwand/Scheibe gut abdunkeln. Meine Empfehlung: Gerüst oder Traverse beim Licht- und Tontechnik Verleih zumieten und Molton Tuch oder schwarze Teichfolie kaufen.

Achtung: für gute Belüftung sorgen!




Kaufen oder Mieten?

Stellen wir mal folgendes Beispiel auf: der Kunde möchte einen Projektior mit 4500 ANSI Lumen, eine 2m auf 1,5m große Leinwand sowie Kabel und eventuell noch einen Signalverstärker anschaffen. Die Kosten für eine solche Konstellation liegen zwischen 3000 und 7000 Euro. Stellt sich also die Frage, ob ich lieber mieten oder vielleicht doch besser kaufen soll. Bei einer Langzeitmiete, und die habe ich bei über drei Wochen EM, schließt sich die Miete eigentlich von selbst aus. Ein seriöser Vermieter berechnet für eine ähnliche Zusammenstellung auch geschätzt 800-1000 Euro pro Woche. Außerdem weiß ich als Kunde nicht, ob ich Neu- oder Gebrauchtgeräte bekomme. Gerade ältere Projektoren sind nicht mehr so lichtstarkt wie Neue und mit Sicherheit nicht mehr so hell, wie sie angegeben sind. Eine Miete rechnet sich eigentlich nur, wenn ich z.B. nur die Halbfinals und das Finale der EM übertragen möchte. Oder nur die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Für den Einsatz über die komplette EM empfiehlt sich der Kauf. Die Sachen gehören mir und ich kann sie nach der EM auch für andere Events einsetzen. Abgesehen davon ist in zwei Jahren auch wieder eine WM. Bis dato hat noch kein Kunde, der bei uns für die WM oder EM gekauft hat, die Entscheidung bereut und gesagt: hätte ich besser gemietet. Gerade für gewerbliche Anwender findet sich im Anschluß eigentlich immer ein Verwendungszweck.
So, ich will keinem Vermieter auf die Füße treten - es gibt genügend Anwender, die lieber mieten. Ich versuche nur alternative Möglichkeiten aufzuzueigen. ;)





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